Unser Weg – offen, diskursiv, nachhaltig

Stadtplaner, Architekten, Soziologen, Eventmanager – sie alle haben sich am Ruhrgebiet versucht. Viel konnte dabei über diese einzigartige Region herausgefunden werden, doch noch immer gibt es Leerstellen und unentdeckte Potenziale. Urbane Künste Ruhr verschiebt die Perspektive und sucht mit Hilfe der Kunst einen neuen Blick. Und das tun wir immer in enger Zusammenarbeit mit den Menschen, die hier leben. Programmatisch steht für Urbane Künste Ruhr der Nachhaltigkeitsanspruch der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 immer an erster Stelle. Deshalb führen wir mit der EMSCHERKUNST und ÜBER WASSER GEHEN zwei regionale Kunstprojekte, die 2010 bereits ihren internationalen Anspruch unter Beweis stellten, fort. Gleiches gilt für unsere regelmäßige Kooperation mit der Ruhrtriennale, dem internationalen Festival der Künste in der Kulturmetropole Ruhr. Mit den Mobilen Laboren gehen wir ganz nah ran an den Kern des Urbanen in der Region. Künstler erforschen über einen längeren Zeitraum die Strukturen vor Ort und entwickeln mit den Bewohnern Arbeiten, die gezielt in den städtischen Raum eingreifen und langfristige Entwicklungsprozesse anstoßen.

Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Arbeit ist die  Entdeckung und Entwicklung von künstlerischen Potenzialen, die in der Region bereits vorhanden sind. Urbane Künste Ruhr lenkt den Focus auf die Lichtkunst der Region, stellt sich in diskursiven Formaten der Öffentlichkeit und regt den Austausch und die Entwicklung von Netzwerken unter den im Ruhrgebiet wichtigen Akteuren – wie etwa KunstVereineRuhr, RuhrKunstMuseen etc. – an.  

Gleichzeitig wird die Arbeit von Urbane Künste Ruhr über den gesamten Zeitraum wissenschaftlich begleitet. Forscherteams verschiedener Universitäten und Fachrichtungen richten ihren Fokus auf einzelne Projekte von Urbane Künste Ruhr und evaluieren das gesamte Vorhaben aus wissenschaftlicher Sicht.