ART WALKS AND TALKS

04/07 – 17/09/2013

BBK und Urbane Künste Ruhr vor Ort

Veranstaltungsreihe Art Walks and Talks von Urbane Künste Ruhr und dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler ein.

Begleitend zu den vier Ausstellungen des Künstlernetzwerkes Starke Orte im Rahmen der Reihe Urbane Räume | Interventionen 2013 initiieren der BBK und Urbane Künste Ruhr je zwei Podiumsgespräche und Stadtspaziergänge. Drei Jahre nach RUHR.2010 wollen wir Planer, Förderer und Akteure vor Ort fragen, ob und was sich wirtschaftlich, stadträumlich, aber auch im Alltag der Künstlerinnen und Künstler geändert hat.
 


Bisherige Veranstaltungen:

  • 4. Juli 2013 15:00 Uhr – Podiumsdiskussion – Ehemaliges Museum am Ostwall
    Am Ostwall 7, 44135 Dortmund

    Ab 15 Uhr fand eine Podiumsdiskussion zu dem Thema Zusammenschlüsse in der Kunst statt. Beleuchtet wurden historisch gewachsene Verbände, aktuelle Netzwerke sowie temporäre Modelle der Kooperation.

    Zusammenschlüsse in der Kunst können sehr unterschiedliche Motivationen und Ausrichtungen haben. Worin besteht für die Künstler der Vorteil, sich zusammen zu tun? Was leisten die Netzwerke für die Stadt-Gesellschaft? Inwiefern profitieren die anderen Akteure und Institutionen von den Netzwerken? Welche Interessen hat die öffentliche Hand gegenüber solchen Vereinigungen in der Kultur? Werden die Kommunen, Länder und Gemeinden ihrer Verantwortung gegenüber den Akteuren der Kunst und Kultur gerecht? Was können wir voneinander lernen? Sind solche Zusammenschlüsse überhaupt notwendig? Welche Altersstrukturen gibt es in den Verbänden? Braucht es eine Rechtsform als Verein o.ä.?

    Als Tagesabschluss gab es einen Rundgang durch die Ausstellung Das Beste zum Schluss.

    Redner: Katja Aßmann (Urbane Künste Ruhr), Friederike van Duiven (BBK-NRW und -Köln), Dietmar Kobboldt (Theaterkonferenz und KulturNetzKöln), Axel M. Mosler (Starke Orte), Prof. Dr. Kurt Wettengl (Museum Ostwall im Dortmunder U), Svenja Noltemeyer (Die Urbanisten) – Moderation: Stefan Keim
  • 10. Juli 2013, 17:00 Uhr  – Stadtspaziergang durch Bochum 
    Treffpunkt: Außenbühne am Konrad Adenauer Platz 1, vor der Gaststätte Mandragora
    Ausstellungsort: Gersteinring 50 a, Ecke Castroper Straße, 44791 Bochum

    Um 17 Uhr starteten wir den Stadtspaziergang durch Bochum. Die Tour erkundete, wo von Kunstinitiativen Impulse für die Stadt- bzw. Quartiersentwicklung ausgehen und inwieweit sich dadurch eine neue Urbanität herstellen lässt. Besucht wurde eines der Kreativquartiere Bochums, das Viktoriaviertel und die Umgebung des ehemaligen Katholikentagsbahnhofes, ein Ort zwischen Partymeile, urbaner Brache und zukünftiger Außenstelle der Universität. Gestreift wurde der Ort des geplanten Musikzentrums, um zu der Künstlerinitiative Rottstraße Kunsthallen sowie der Spelunke R15 zu gelangen. Im Anschluss an den Spaziergang besuchten wir die Ausstellung zwischenraumzwischenzeit im Polizeipräsidium Bochum.

    Spaziergänger: Katja Aßmann (Urbane Künste Ruhr), Marion Behn (Wirtschaftsförderung Bochum), Kay von Keitz (Der Urbane Kongress, plan – Architektur Biennale Köln), Peter Koeddermann (Museum für Architektur und Ingenieurkunst), Friederike van Duiven (BBK-NRW und -Köln), Werner Block (Starke Orte),Georg Mallitz (Rottstraße 5 Kunsthallen), Dr. Sven Sappelt (C60 Collaboratorium ), Mathias Schamp (Situatives Brachlandmuseum), Thomas Sichelt (Kulturverwaltung Bochum), Martin Zöpel (R15)
     
  • 14. September 2013 16:00 Uhr – Podiumsdiskussion – Alte Börse, Bottrop
    Kirchhellener Strasse 10, 46236 Bottrop, Eintritt frei

    Das Gespräch erkundete, in wie weit die Kunst bei der Planung und Entwicklung einer InnovationCity Ruhr – Modellstadt Bottrop eingebunden werden soll und welche Chancen damit verbunden sind.

    Das Trapez ist ein ungenutzter öffentlicher Platz in zentraler Lage der Stadt Bottrop – umschlossen von z.T. leer stehenden Geschäftsräumen und privaten Wohnanlagen. Es hat die Atmosphäre einer urbanen Brachlandschaft und ist zudem ein Quartier mit hohem energetischem Sanierungsbedarf. Drei Jahre nach RUHR.2010 fragten wir Stadtplaner, -verwalter und Akteure vor Ort, ob und welche Rolle mittlerweile die Künstlerinnen und Künstler bei der Entwicklung der Metropole Ruhr spielen.

    Gesprächspartner: Katja Aßmann (Urbane Künste Ruhr), Stefanie Hugot (Innovationcity Bottrop), Prof. Andreas Kaiser (Künstler, Vorsitzender des Kunstbeirats Köln und Prof. für Kunst und Raum FH Mainz), Alexander Kutsch (Stadtumbaubüro Hustadt/ Bochum), Irmelin Sansen (Initiatorin des Ausstellungsprojektes im Trapez), Manfred Stein (Stadterneuerung Bottrop)
     
  • 17. September 2013 18:00 Uhr – Podiumsdiskussion – alter Luftschutzbunker Herne
    Mont-Cenis-Straße 295, 44627 Herne Sodingen, Eintritt frei

    Begleitend zu der Ausstellung des Netzwerks Starke Orte im ehemaligen Luftschutzbunker in Herne-Sodingen initiierte Friederike van Duiven (Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler –NRW) in Kooperation mit Urbane Künste Ruhr eine Podiumsdiskussion zu Möglichkeiten der Projekt- und Künstlerförderung. Das Gespräch zeigte anhand konkreter Beispiele auf, welche Fördermöglichkeiten es zurzeit im Ruhrgebiet oder auch speziell in Herne für die bildende Kunst gibt und welche konkreten Erfahrungen KünstlerInnen oder KuratorInnen auf ihrem bisherigen Weg damit gemacht haben.

    Die Darstellung verschiedener individueller Erfahrungen und Entwicklungswege vermittelte Hinweise auf den Zugang und die Wirkungsweise von Fördermöglichkeiten, stellte neue Tendenzen dar und eröffnete mögliche Perspektiven für neue Förderinstrumente.
    Drei Jahre nach RUHR.2010 erkundeten wir, ob und was sich bei den Rahmenbedingungen für die Kunst im Alltag der Künstlerinnen und Künstler geändert hat.

    Gesprächspartner: Katja Aßmann (Urbane Künste Ruhr), Dr. Oliver Doetzer-Berweger (Leiter des Emschertal-Museums), Jürgen Fischer (Stabsstelle Kultur beim RVR), Christof Schläger (Künstler, Amsterdam/Herne), Annegret Schrader (Herner Künstlerbund), Adriane Wachholz (Künstlerin, Dortmund) – Moderation: Friederike van Duiven

Termine

In unserem Kalender finden Sie aktuelle Termine dieses Projekts und archivierte Termine.

  • Moderator Stefan Keim und Axel M. Mosler im ehemaligen Museum am Ostwall
    Moderator Stefan Keim und Axel M. Mosler im ehemaligen Museum am Ostwall
  • Dietmar Kobboldt, Leiter der Theaterkonferenz, und Katja Aßmann, Künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr, auf dem Podium
    Dietmar Kobboldt, Leiter der Theaterkonferenz, und Katja Aßmann, Künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr, auf dem Podium
  • Svenja Noltemeyer, Die Urbanisten, und Prof. Dr. Kurt Wettengl, Direktor des Museums Ostwall
    Svenja Noltemeyer, Die Urbanisten, und Prof. Dr. Kurt Wettengl, Direktor des Museums Ostwall
  • Das Podium im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund
    Das Podium im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund
  • Fragen aus dem Publikum bei der ersten Veranstaltung BBK NRW und Urbane Künste Ruhr vor Ort im ehemaligen Museum am Ostwall
    Fragen aus dem Publikum bei der ersten Veranstaltung BBK NRW und Urbane Künste Ruhr vor Ort im ehemaligen Museum am Ostwall
  • Friederike van Duiven vom Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler NRW
    Friederike van Duiven vom Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler NRW
  • Zu Fuß durch Bochum: Die Teilnehmer des Spaziergangs
    Zu Fuß durch Bochum: Die Teilnehmer des Spaziergangs
  • Der Spaziergang führte unter anderem zum Katholikentagsbahnhof
    Der Spaziergang führte unter anderem zum Katholikentagsbahnhof
  • Eine der Stationen: der Kunstraum adhoc
    Eine der Stationen: der Kunstraum adhoc
  • Die Spaziergänger zu Gast in den Rottstr 5 Kunsthallen
    Die Spaziergänger zu Gast in den Rottstr 5 Kunsthallen