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Urbane Künste Ruhr stellt Jahresprogramm 2014 vor

11/02/2014

Urbane Künste Ruhr wirft gemeinsam mit den Bewohnern des Ruhrgebiets einen neuen Blick auf den urbanen Raum und auf die Möglichkeiten der Kunst. Vorstellung des Jahresprogramms 2014 mit zahlreichen großen Netzwerkprojekten in der gesamten Kulturmetropole Ruhr.

Highlights: DAS DETROIT-PROJEKT # B1|A40 Die Schönheit der großen Straße # 72 HOUR INTERACTIONS # Urban Lights Ruhr # ÜBER WASSER GEHEN – land gewinnen # Urban Lights Ruhr # Symposien, Salons u.v.a. Projekte

Die Kunstorganisation Urbane Künste Ruhr realisiert 2014 erstmals ein komplettes Jahresprogramm und intensiviert mit ihren Partnern die Arbeit für die Entwicklung der Region Ruhr durch Kunst und Kultur. Rund 20 Projekte in den Grenzbereichen von Bildender Kunst, Performance und Architektur lenken 2014 den Blick auf die gesamte Region, seine Bewohner, Künstler, Netzwerke und Kulturinstitutionen.

Katja Aßmann, Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr, und Lukas Crepaz, Geschäftsführer Kultur Ruhr GmbH, präsentieren heute in Gelsenkirchen gemeinsam mit Karola
Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr, die Programmpunkte 2014.

In 2014 werden zahlreiche modellhafte und überregional relevante Projekte fortgeführt oder nehmen ihren Anfang. DAS DETROIT-PROJEKT in Bochum, in Kooperation mit dem Schauspielhaus Bochum und die Ausstellung B1|A40 Die Schönheit der großen Straße entlang der Autobahn gehen 2014 in ihre Kernphase. In Zusammenarbeit mit drei RuhrKunstMuseen aus Bochum, Marl und Mülheim realisiert Urbane Künste Ruhr die städteübergreifende Ausstellung gestern die stadt von morgen. Gemeinsam
mit dem Ringlokschuppen Mülheim führen vier Künstlerkollektive in einer mehrstündigen Theatertour durch die 54. Stadt. Der künstlerische Beitrag von Urbane Künste Ruhr zur Ruhrtriennale wird im Landschaftspark Duisburg-Nord installiert. Im Rahmen von ÜBER WASSER GEHEN – land gewinnen wird im Frühjahr in Kamen Der wachsende Steg der Künstlergruppe Bureau Baubotanik eingeweiht. Mit Archipel in√est, der Entdeckung des grünen Schattens Zollvereins, Canale Grande, Schöne Neue Stadt, Urban Lights Ruhr und TESTSITE STORIES gelangen zahlreiche weitere Netzwerkprojekte in das öffentliche Bewusstsein. Das internationale Stadt-Kunst-Festival 72 HOUR INTERACTIONS realisiert in einer Stadt im Ruhrtal eine Weltmeisterschaft für spielbare Architektur. Begleitend stehen Workshops, Recherchen und Forschungsprojekte unter den Stichworten Kunst und Nachhaltigkeit sowie RUHRBANITÄT auf dem Programm. Die Erkenntnisse aktueller künstlerischer Forschung erlauben Urbane Künste Ruhr die eigene Arbeit produktiv zu beleuchten. Diskursive Formate wie das große Urbane Künste Ruhr Symposium im August 2014 und die regelmäßig stattfindenden Urbane Künste Ruhr Salons verdichten die Kommunikation der zahlreichen Akteure.

Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin Regionalverband Ruhr: „Seit Bestehen von Urbane Künste Ruhr hat sich die Kunstinstitution zu einem wichtigen Partner in der Region etabliert. Sie entwickelt neue Ideen und schafft Kooperationen, die sonst nicht möglich wären. Ihr Anspruch ist, mit künstlerischen Interventionen neue Denkansätze für städtische Probleme anzustoßen.“

Katja Aßmann, Künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr: „Unsere Projekte spiegeln die Vielfältigkeit und Heterogenität im Ruhrgebiet wieder. Mit den Künstlern, Netzwerken und
Kunstinstitutionen suchen wir nach neuen Impulsen für den Umgang mit dem urbanen Raum. Ein wichtiger Aspekt für uns ist die Einbindung der Menschen im Ruhrgebiet in die Projekte, um mit ihnen gemeinsam neue Ideen zu schaffen.“