Pressemitteilungen

This is not Detroit

27/06/2013

PRESSEINFORMATION

This is not Detroit
Ein internationales Stadtprojekt und Kunstfestival in Bochum mit Projekten aus vier europäischen Opel-Städten: Bochum (D), Ellesmere Port (GB), Gliwice (PL), Zaragoza (ES)
(Oktober 2013; März – Juni 2014)

Die Auseinandersetzung um das Bochumer Opel-Werk zeigt deutlich, wie lokale Entwicklungen von globalen Bedingungen abhängen: Die Zukunft des Bochumer Werks wird in Detroit entschieden. Doch nicht nur in  Bochum zittern Opel-Mitarbeiter um ihre Jobs: Auch in Zaragoza, Ellesmere Port und Gliwice gibt es große Opel-Niederlassungen, deren Zukunft ungewiss ist. Das Schauspielhaus Bochum fragt gemeinsam mit Urbane Künste Ruhr nach der Zukunft der Stadt, der Arbeit und der Kunst in Europa. Dazu werden Künstler, Architekten, Stadtplaner und Wissenschaftler aus Deutschland, Polen, Spanien und Großbritannien nach Bochum eingeladen. Sie beobachten und befragen die aktuellen Veränderungen im städtischen und sozialen Raum, setzen sich mit den konkreten Entwicklungen in Bochum auseinander und stellen Verbindungen her zwischen vier europäischen Opel-Städten, ihren Einwohnern und den Belegschaften der Werke.

Im Oktober 2013 findet das Eröffnungswochenende mit umfangreichem Programm statt: Die Fotoausstellung „Opel Europa: Kollegen“ präsentiert sich im gesamten Bochumer Stadtraum, internationale Gäste haben beim Symposium die Möglichkeit zum Austausch,  Musik und Performances in der Innenstadt runden das Programm ab.

Von März bis Juni 2014 folgt die Festivalphase. „This is not Detroit“ ist ein Recherche- und Produktions-Projekt. Alle Arbeiten werden für das Festival neu produziert. Aufgabe für alle Künstler ist die Auseinandersetzung mit Fragestellungen aus dem Verhältnis von Arbeit und Stadt.

Dokumentartheaterproduktionen mit den Opel-Mitarbeitern und ihren Kindern bilden im Herbst 2014 den Abschluss des Projekts.

This is not Detroit
Von Oktober 2013 bis Oktober 2014 im Schauspielhaus Bochum und in der Stadt

Eröffnungswochenende: 10. bis 13. Oktober 2013

Ein Projekt von Urbane Künste Ruhr und Schauspielhaus Bochum

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft