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Ringpromenade Katernberg-Stoppenberg

27/06/2013

PRESSEINFORMATION

Ringpromenade Katernberg‐Stoppenberg
Die Entdeckung des grünen Schattens Zollvereins
(ab September 2013)

Die Köln‐Mindener Eisenbahn trennt das Weltkulturerbe Zeche Zollverein von den Bezirken Katernberg und Stoppenberg. Wie der Flügel eines Schmetterlings entfaltet sich auf der anderen Seite der Zeche eine grüne Fläche. Wiesen, Wäldchen, Wasserläufe, Reiterhöfe und das evangelische Gemeindezentrum Katernberg‐Nord prägen diesen namenlosen Ort. Ein Spazierfest, eine Winterwanderkarte und ein Winterpavillon am Wasser ermöglichen es, diesen grünen Schatten des Weltkulturerbes Zeche Zollverein temporär zu entdecken, zu benennen und ihn erlebbar zu machen. Neue Namen, Orte und Geschichten regen die Phantasie an und lassen über eine neue Heirat zwischen Katernberg/Stoppenberg und der Zeche Zollverein nachdenken. Bemerkenswerte Tatsachen, Geheimnisse und neue Gelegenheiten für Fotos jenseits der sogenannten „Highlights“ des Ruhrgebiets werden auf einer Wanderkarte markiert. Der Pavillon Mittendrin wird zu einem Ort, an dem man, in Ruhe und im Warmen, über die Ereignisse der letzten hundert Jahre, in denen die Landschaft sich geplant und ungeplant verändert hat, staunen kann. Ein Ort, der Zeit und
Raum gibt, um über die zukünftigen Transformationen nachzudenken.
Viele Jahre nach Walled City, dem Masterplan von Rem Koolhaas (Rotterdam), kommen nun wieder Rotterdamer, um den damals halbfertig gezeichneten Kreis fertigzustellen und zu schließen. Wo fangen der Zollvereinpark oder die Zeche Zollverein nun eigentlich an und wo hören sie auf?
Die Rotterdamer Künstlergruppe Observatorium (Geert van de Camp, Andre Dekker und Ruud Reutelingsperger) gründete sich 1997 und beschäftigt sich seitdem mit der „Gentle Art of Place Making“. Nach ihrem ersten Besuch 1998 auf der damals erst kürzlich verlassenen Zeche Zollverein hat Observatorium das Hallenhaus auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen‐Vluyn gestaltet. Observatorium ist in Zusammenarbeit u.a. mit der Planergruppe Oberhausen zuständig für den Entwurf des Zollvereinparks. Observatorium arbeiten in ihrer niederländischen Heimat genauso wie für die IBA Hafencity Hamburg, die Architektur‐Biennale Venedig, in Frankreich und Mailand. Im Ruhrgebiet wie auch international wurden sie vor allem bekannt durch ihren Beitrag Warten auf den Fluss für die EMSCHERKUNST, der auch in 2013 wieder aufgebaut wird.

Partner: Stiftung Zollverein