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Die Entdeckung des grünen Schattens Zollvereins

11/02/2014

Kunst im öffentlichen Raum von Essen-Katernberg und -Stoppenberg.

Das niederländische Kollektiv Observatorium entdeckte bei seinen ausführlichen Recherchen den grünen Schatten Zollvereins. Zollverein ist eine der schönsten Inseln im Ruhrgebiet. Im Norden trennt die Köln-Mindener Eisenbahn das Welterbe von Katernberg und Stoppenberg. Betrachtet man den ZOLLVEREIN Park von oben, dann sieht man, laut den Künstlern, deutlich, dass sich, wie bei einem Schmetterling, auf der anderen Seite der Bahnstrecke ebenfalls eine Grünfläche entfaltet. Wiesen, Wäldchen, Wasserläufe und Reiterhöfe prägen diesen namenlosen Ort. In den Augen der Künstler ist es der grüne Schatten Zollvereins.

Ob Kohle, Geothermie oder Ewigkeitsproblem: Der Boden ist das A und O des Ruhrgebiets. Die Untersuchungen von Observatorium führen deswegen auch in die Tiefe. Mit der temporären Einrichtung der Kleinzeche Bruchweiler entstand bereits eine mehrteilige Skulptur, die mittels Material und Farbe die unterschiedlichen Grundformen der umliegenden Architektur aufnahm und zusammenfügte. Es war der Kommunikationsort, an dem nach den Potentialen des Areales gesucht wurde.

Wie kann nun der namenlose Ort rund um das Welterbe als „Pendantpark von Zollverein“ begriffen werden? Wie schaffen Künstler neue Verbindungen zwischen dem Welterbe und dem Alltäglichen? Was ist zu tun und – ebenso wichtig – was ist zu unterlassen? Diesen Fragen werden Observatorium mit der Unterstützung der Stiftung Zollverein und der Katernberger und Stoppenberger Bewohner auch in 2014 nachgehen.

Projektpräsentation zum Welterbetag am 1. Juni 2014.

Kooperationspartner für das Projekt ist die Stiftung Zollverein.

www.observatorium.org
www.urbanekuensteruhr.de