Tomás Saraceno

Tomás Saraceno sprengt mit seinen innovativen Rauminstallationen die traditionellen Auffassungen von Raum und Zeit. Er entwirft Utopien, nimmt ungewohnte Perspektiven ein und bewegt sich jenseits der Grenzen der konventionellen Vorstellung von Architektur. Saraceno lässt sich dabei von komplexen Geometrien und natürlichen, meist flexiblen und dynamischen Objekten wie Seifenblasen oder Spinnweben inspirieren. Er inszeniert Sphären aus organischem Geflecht, frei schwebende Ballons und überdimensionalen, raumausfüllenden Netzen. Sein Kunst- und Architektur Studium absolvierte der Argentinier 1999 an der Universidad Nacional de Buenos Aires, woran sich von 2001 bis 2003 ein Postgraduiertenstudium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main anschloss.

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