Hofmann&Lindholm

Hannah Hofmann (*1971) und Sven Lindholm (*1968) setzten interdisziplinäre Konzepte um, die zwischen szenischer, bildender und akustischer kunst changieren. Auf dieser Weise sind seit 2000 Stadtrauminterventionen, Theaterabende, Hörstücke, Lectures, Installationen und Filme mit Kooperationspartnern wie dem Schauspiel Köln, dem HAU in Berlin, dem Museum Ludwig, dem Frankfurter Kunstverein, PACT Zollverein Essen, dem FFT Düsseldorf oder Deutschlandradio Kultur entstanden.

Häufig beschäftigt sich Hofmann&Lindholm in ihren Arbeiten mit gesellschaftlichen Vorgängen im Kontext historischer Ereignisse, deren Inszenierung und Mechanismen sie hinterfragen, verfremden und sich zu eigen machen. So initiieren sie beispielsweise in der Schweiz Basel Unruhen (2010), entwickelten für Düsseldorf das Format des Revoltainments (2008) und präsentierten in Köln das Archiv der zukünftigen Ereignisse (2011)

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