NEW INDUSTRIES FESTIVAL: Requiem für eine Bank

Freitag, 15. November, 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr
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Die Ausstellung Requiem für eine Bank widmet sich der Welt der Finanzwirtschaft. Internationale KünstlerInnen untersuchen in ihren Arbeiten das rasante Wachstum der Finanzmärkte seit den 1970er Jahren und wie sich unsere Vorstellung von Geld als Medium und Tauschwert durch Digitalisierung und Vernetzung verändert hat – vom Münz- und Papiergeld hin zu rein virtuellen Werten wie Derivaten, verbrieften Subprime-Krediten und anderen Hochrisikopapieren.

Ein zweiter Schwerpunkt der Ausstellung beschäftigt sich mit den Auswirkungen eines virtualisierten Wirtschaftssystems auf das Arbeitsleben, die Gesellschaft und das Private. Von besonderem Interesse sind die Rückkopplungen einer finanzialisierten Ökonomie mit zeitgenössischen Arbeits- und Alltagswelten, in denen die Marktverhältnisse und das Verhältnis zwischen Gläubigern und Schuldnern zum bestimmenden Kriterium für jedes private und gesellschaftliche Handeln werden.

Ein dritter Aspekt von Requiem für eine Bank fragt nach möglichen Zukunftsszenarien unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems – utopischen (z.B. im Sinne einer demokratisierten Börse für lokale Anliegen in der Stadt) wie dystopischen (in denen z.B. globale Unternehmenskonglomerate mit verschuldeten Staaten in Südeuropa verschmelzen).

Kuratiert von Fabian Saavedra-Lara

Bis 26. Januar 2014 im HMKV im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
D-44137 Dortmund

Öffnungszeiten

Di + Mi: 11-18 Uhr
Do + Fr: 11-20 Uhr
Sa + So: 11-18 Uhr
Montags geschlossen

Veranstaltet von HMKV und Urbane Künste Ruhr