DAS DETROIT-PROJEKT: Kollektiver Luxus - Bochumer Freizeit- und Pflege-Werk

Mittwoch, 18. Juni, 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
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Mitmachaktion von basurama (ES)
 
Workshop: Liegestuhl-Bauen!
10:00-13:00 Uhr
 
Wir Stricken! (Workshop für Jung und Alt)
Zusammen mit der spanischen Künstlerin „Entupunto“ stricken wir Scheibengardinen, trinken Tee und zeigen uns unsere schönsten Strickmuster. Bitte Strickzeug mitbringen!
16:00-19:00 Uhr

Bochum ruht!
Öffentliche Diskussion über das, was nach der Arbeit kommt: alte und neue Strategien für ein Leben nach der Arbeitsgesellschaft.
19:00 Uhr

Die Architekten aus der Gruppe basurama sind Experten für überraschende Maßnahmen. Je komplizierter die Lage in der Stadt auch ist, umso wahrscheinlicher ist es, das basurama einen Vorschlag hat, der nicht nur einfach ist und Spaß macht, sondern der für einen kurzen Moment alles in einem völlig neuen Licht zeigt. In Bochum erinnern sie daran, dass der öffentliche Raum ein Luxus ist, den wir gemeinsam nutzen und genießen sollten. Dabei geht es immer um die Stadt als Ganzes und die Art, wie wir sie selbstbestimmt gestalten.

Es war Eric Hobsbawn, der daran erinnerte, dass die Londoner Untergrundbahn eine der größten Errungenschaften sei, die die Menschheit jemals erschaffen habe: keine Yacht, kein Sportwagen, keine Juwelen könne mit diesem kollektiven Luxus verglichen werden. Das Projekt Kollektiver Luxus macht einen Vorschlag, wie uns ein gutes Leben gelingen kann, in dem wir aufeinander achtgeben und uns umeinander Sorgen.

Denn im guten alten Europa war es wie bei unseren Großmüttern: Fürsorge, Hilfsbereitschaft und Nachhaltigkeit genossen einen hohen Stellenwert. Das unterscheidet die Welt der Großmütter von der ruhelosen Hektik der post-kapitalistischen Gesellschaften. Doch in den Alpträumen, die drohen unsere Zukunft zu werden, dürfen wir nicht aufgeben, füreinander Sorge zu tragen und uns umeinander zu kümmern, denn nur so können wir soziale Netze knüpfen. basurama schafft in Bochum einen offenen Aktionsraum, in dem wir herausfinden können, was wir brauchen. Doch was auch immer wir brauchen: wir machen es selber. Wenn wir Liegestühle brauchen, um die Sonne zu sehen, dann bauen wir sie uns. 

FKT-Gelände, hinter Bessemer Str. 30, 44793 Bochum

Künstler