DAS DETROIT-PROJEKT: Abschlusskonferenz - Strategien für die widerstandsfähige und lernende Stadt

Freitag, 31. Oktober, 10:30 Uhr bis 17:30 Uhr
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Ein Jahr lang hat sich das DETROIT-PROJEKT mit der Zukunft der Stadt Bochum beschäftigt: Kunstwerke, Aktionen und Debatten luden dazu ein, über die Arbeit und das Leben in der Stadt nachzudenken. Gemeinsam mit Künstlern und Planern fragten wir zusammen mit dem Schauspielhaus Bochum danach, wie wir leben und arbeiten werden, wenn das Opel-Werk geschlossen und die Stadt eine andere sein wird. Wir betrachten den Abschied von Opel als einen Wendepunkt für die Stadt Bochum, denn dadurch ausgelöst, geht es um den Abschied von den klassischen Konzepten der Industriearbeit und des Wachstums. Doch was kommt danach? Welche Chancen bieten sich und welche Risiken sind zu befürchten? Wer wird in Zukunft die Stadt gestalten und wie werden wir unsere Ressourcen teilen? Auf der abschließenden Konferenz präsentieren wir lokale und internationale Strategien für eine Gesellschaft jenseits des Wachstums und für die Stadt Bochum ohne Opel. Wir laden Sie herzlich ein, an diesen Gesprächen engagiert teilzunehmen.

Programm:

10:30 - 12:00 Uhr Do-it-yourself Stadt – Wer macht die Stadt?
Klaus Overmeyer (urban catalyst studio) im Gespräch mit Bochums Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch; Moderation: Katja Aßmann und Sabine Reich

12:00 - 13:00 Uhr Bochum verändern!
Zahlreichen Initiativen in Bochum gelingt es neue Wege für das Zusammenleben in der Stadt zu praktizieren. Ob nun Gärten gebaut oder Stadtteile aktiviert werden: in dieser Podiumsdiskussion geht es um die selbstverwaltete Stadt und die Perspektiven für Bochum – mit Stefan Richter (Zukunftsprojekt n.a.t.u.r.), Nina Selig und Martin Krämer (Alsenwohnzimmer), Matthias Köllmann (Verein HUKultur), Guy Dermosessian (Rundlauf Bochum und ZAK NRW); Moderation: Max Florian Kühlem und Olaf Kröck

Mittagspause

14:00 - 15:00 Uhr Resilienz – Strategien & Perspektiven für die widerstandsfähige und lernende Stadt am Beispiel von Bochum
Vortrag von Dr. habil. Harald Kegler, Kassel/Weimar

15:00 - 17:30 Uhr Abschlussdebatte:
Krise oder Resilienz? Kann Kunst Stadt verändern?
Welche Rolle können Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung übernehmen und wie können resiliente Städte gelingen?
u. a. mit José Carlos Arnal (Centro etopia), Stanislaw Ruska (Kronica, Bytom), Marta Keil (Polen)

Zum Abschluss des DETROIT-PROJEKTS schalten wir die LED-Installation HOW LOVE COULD BE von Tim Etchells am Deutschen Bergbau-Museum Bochum gemeinsam aus.

Ort:
Zukunftsakademie NRW
Humboldtstraße 40
44787 Bochum

Kombiticket für beide Tage 8,00 €, Tagesticket je 5,00 €
„Die Kinder von Opel“ und Filmvorführungen am 30. Oktober 2014: 9,00 € / erm. 4,00 €
Karten: 0234 / 33 33 55 55