B1|A40: Bochum - Hamme

Sonntag, 06. Juli, 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
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Ein Ausstellungs- und Forschungsprojekt entlang der Autobahn 40 von Duisburg bis Dortmund

Im Schatten der großen Straße hat sich über Jahre hinweg ein eigenwilliger Stadtraum gebildet, der das Ruhrgebiet wie kaum ein anderer Ort widerspiegelt, verbindet und gleichzeitig hochprekäre Lebenssituationen offenbart. Durch das Verschmelzen der Ruhrstädte wird die A 40 unvermittelt vom problematischen Verkehrsraum zum Boulevard der Kulturmetropole Ruhr.

B1|A40 untersucht diesen Stadtraum bereits seit dem Jahr 2010 im interdisziplinären Dialog mit Künstlern, Planern, Architekten und Wissenschaftlern. Strategien von individueller Raumaneignung, die kulturelle Heterogenität der Landschaft und der unendliche Erfindungsreichtum seiner Bewohner stehen dabei im Fokus des komplett im öffentlichen Raum verorteten Ausstellungsprojekts.

2014 rücken neue Orte ins Zentrum des Interesses: das komplexe Gelände zwischen Autobahn, Bauernhof und U-Bahn im Umfeld der U18-Station Eichbaum in Mülheim, die kulturelle Schnittstelle zwischen Kirche, Bordell, SM-Club und Schrebergarten im Umfeld des Schlachthofs Bochum, prekäre Wohnlagen etwa in Essen-Frillendorf, das Umfeld zwischen malerischer Dorfidylle und Autobahn in Dortmund unter der Schnettkerbrücke und das Autobahnkreuz Kaiserberg als vernakuläre, autoproduktive Landschaft.

B1|A40 Die Schönheit der großen Straße, wie schon 2010 kuratiert von Projektautor Markus Ambach (MAP), lädt dazu ein, die große Erzählung der großen Straße weiterzudenken und mitzuschreiben – als die Geschichte einer Region, die sich tagtäglich neu erfindet.



9:30 - 13:00 Landschaftslesekreis mit Elke Krasny, Angelika Fitz und Meike Schalk

14:30 - 16:30 Aus der Landschaft der Eigenständigkeit - Ein Vortragsspaziergang mit Elke Krasny

Projekt